2017-1-28 Einsatz: NEF bei Froitzheim gerammt

Aus KFV

Wechseln zu: Navigation, Suche
Einsatz kurz und bündig
Einsatz: Verkehrsunfall
Gemeinde: Vettweiß
Ortsteil: Froitzheim
Ortsbeschreibung: L 33
Datum:

28.Januar 2017

Quellen
Haupt-Quelle

Polizeibericht

Informationen zum Einsatzablauf

Polizeibericht

POL-DN: Alkohol im Spiel: Fahrer rammte Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF)

Vettweiß (ots) - In der Nacht zum Samstag hat die Polizei die Ermittlungen zu einem Verkehrsunfall aufgenommen, bei dem in der Nähe der Ortslage Froitzheim die Fahrerin eines Einsatzfahrzeugs des Rettungsdienstes verletzt wurde. Es entstand hoher Sachschaden.

Kurz nach Mitternacht steuerte eine 27 Jahre alte Rettungshelferin das involvierte Einsatzfahrzeug des Rettungsdienstes (Kreis Düren) auf der Landesstraße 33, von Soller kommend in Richtung Vettweiß. Sie und der mitfahrende Notarzt wurden Augenzeugen, als ein ihnen vorausfahrender Pkw-Führer mit überhöhter Geschwindigkeit und dann auch noch falsch (links-)herum den Kreisverkehr L 33/B 56 durchfuhr.

Unmittelbar hinter dem Rondell blieb der auffällig gewordene Pkw zunächst am Fahrbahnrand stehen. Nachdem das Rettungsdienstfahrzeug den Wagen passiert hatte, entschloss man sich zum Wenden, um dem Insassen eventuell Hilfe zu leisten, da sein Fahrstil ja auch Folge einer Notlage gewesen sein konnte. Doch dazu kam es nicht mehr. Der besagte Wagen war zwischenzeitlich wieder angefahren und mit Wucht auf das Heck des ihm jetzt vorausfahrenden NEF aufgefahren, das infolge der Kollision richtungsverkehrt auf der Gegenfahrbahn stehen blieb. Die Schadenshöhe wird für jedes Fahrzeug auf etwa 10000 Euro geschätzt.

Bis auf die 27-Jährige, die in einem Krankenhaus behandelt werden musste, wurde niemand verletzt. Ein 33-Jähriger, der unmittelbar nach dem Unfall durch die Zeugen und dann auch durch die Polizei an der Unfallstelle angetroffen wurde, kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit als Unfallverursacher in Frage. Der Dürener bringt jedoch eine weitere Person ins Spiel, die seinen widersprüchlichen Angaben gefahren und danach davon gelaufen sei. Allerdings hat außer ihm niemand eine solche Person gesehen. Er selbst stand mit 1,68 Promille in der Atemluft deutlich unter dem Einfluss von Alkohol. Seinen Führerschein konnten die Beamten nicht beschlagnahmen, denn er besitzt längst schon keinen mehr. Dem Mann wurde zu Beweiszwecken eine Blutprobe entnommen.

Das Strafverfahren gegen ihn dauert an.

Rückfragen bitte an:

Polizei Düren

Pressestelle

Telefon: 02421 949-1100

Fax: 02421 949-1199

Persönliche Werkzeuge